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Abriss und Neubau

18.01.2024

Die K. Studer AG in Frick investiert in ein neues Bürogebäude

Mit dem Neubau wird der Eingang von der Schulstrasse an die Gebäudeseite am Unteren Rainweg (im Bild) verlegt.
Mit dem Neubau wird der Eingang von der Schulstrasse an die Gebäudeseite am Unteren Rainweg (im Bild) verlegt.

Anstelle des bestehenden, flachen Bürogebäudes plant die auf Beton- und Kunststeinproduktion spezialisierte Firma einen zweigeschossigen Modulbau. Ein entsprechendes Baugesuch liegt ab morgen Freitag bis zum 19. Februar öffentlich auf der Fricker Bauverwaltung auf.

Auf einmal war die Hecke weg. Und damit jenes Grün, das all die Jahre über den Blick aufs dahinterliegende Firmengelände versperrt hatte und mit dessen Wegfall die K. Studer AG plötzlich wieder so richtig ins öffentliche Bewusstsein rückte. Das war Ende 2023. Vor zehn Tagen erfolgte die nächste optische Veränderung. Seither zeigen Profilstangen an, dass eine bauliche Massnahme ins Haus steht. Und das wortwörtlich. Denn wie ein Blick in die Unterlagen auf der Bauverwaltung im Fricker Gemeindehaus zeigt, sind die Tage des alten langgezogenen Bürogebäudes auf dem 4262 Quadratmeter grossen Grundstück an der Schulstrasse gezählt.

Das neue Bürogebäude, ein zweigeschossiger Modulbau mit Flachdach, soll zwar grundsätzlich am gleichen Ort, aber auf einer Nutzfläche von nur noch 268 Quadratmetern zu stehen kommen. Dafür ist es höher. Die gesamte Höhe ist im Baugesuch, das ab morgen Freitag öffentlich zur Einsicht aufliegt, mit 7,63 Metern angegeben. Projektverfasserin ist die Erne AG Holzbau.

Neben der äusseren Erscheinungsform in anthrazit (Metall) und grau (Holz) fällt eine weitere markante Änderung auf: Der Eingang wird von der Schulstrasse an den Unteren Rainweg verlegt. Neben dem Eingang gibt es Platz für vier Besucherparkplätze, einer davon ein IV-Parkplatz. Hinter dem Gebäude sind 51 Parkplätze fürs Personal vorgesehen. Am 1. Juli 2023 hat Roger Dällenbach die Leitung des 1923 von Konstantin Studer gegründeten Familienunternehmens von den bisherigen Geschäftsführern Damian Hunkeler und Heinz Wiget übernommen. Rund zwanzig Jahre zuvor, im Jahr 2002 war die K. Studer AG als eine der ersten in der Branche ISO-zertifiziert worden. Bereits im 2010 produzierte das Unternehmen jährlich rund 40 000 Treppenstufen und über 40 000 Quadratmeter Bodenbeläge und lieferte gegen 5000 Tonnen Kunststein- und Betonelemente aus. 2012 kam es zum bislang grössten Objektauftrag der Firmengeschichte an der Europa- Allee Zürich. Im 2017 schliesslich wurde die computergesteuerte Betonmischanlage mit 64 Silos ersetzt. Mit dem geplanten Neubau des Bürogebäudes erfolgt ein weiterer Modernisierungsschritt in der bereits über 100-jährigen Firmengeschichte.

Text und Foto: Simone Rufli, NEUE FRICKTALER ZEITUNG

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